GIESSEN (-) Zur Jahreshauptversammlung konnte die Vorsitzende Christine G. Wagener zahlreiche Mitglieder begrüßen. Der mitgliederstärkste Ortsverband bestätigte in den Vorstandswahlen alle ehemaligen Vorstandsmitglieder. Verstärkung erfahre der Vorstand außerdem durch zwei junge, aktive Christdemokraten, Altay Akdag und Volker Bouffier jun.. Als Gastredner ging der Stadtverbandsvorsitzende Klaus Peter Möller auf den Ausgang der Kommunalwahl ein und führte dann die Versammlung auf einen Streifzug quer durch die aktuelle Gießener Stadtpolitik. Die Haushaltspolitik der neuen rotgrünen Koalition mit ihren Auswirkungen auf wichtige Bauvorhaben wie zum Beispiel den Bahnhofsvorplatz nahm breiten Raum ein. Ausführungen zum Bänningergelände und zum Poppeareal wurden mit eben so viel Interesse zur Kenntnis genommen. Wagener wies in ihrem Bericht darauf hin, dass sich seit Jahren viele wichtigen Bauvorhaben im Gießener Südviertel abspielten: Die Neubauten zum Uniklinikum, das Biomedizinische Forschungszentrum, Tiermedizin, chemisches Institut. Im nahezu komplett bebauten Neubaugebiet Schlangenzahl mit Einkaufsmarkt und Kindergarten entstehe zurzeit der Neubau der Agnes-Neuhaus-Schule und damit verbundene Einrichtungen. Diese Bautätigkeit bleibe nicht ohne Einfluss auf das gesamte Wohnviertel. Nach Abschluss der obigen Bauprojekte und Errichtung eines weiteren Parkhauses für das Klinikum erwarte man jedoch eine Verbesserung für die Anwohner.
Für eine lange Mitgliedschaft bedankte sich Wagener bei dem gebürtigen Siegerländer Theo Löhr an diesem Abend vorab mit einem Blumenstrauß. Die offizielle Ehrung wird am Stadtparteitag erfolgen. Der ehemals bei Heiligenstaedt beschäftigte Ingenieur begleitet die CDU seit 35 Jahren und ist für sein soziales und kirchliches Engagement bekannt.
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